EM Finale 2012 Spanien – Italien

Spanien holte sich zum dritten mal nach 1964 und 2008 den EM-Titel 2012– für die Italiener wäre es der zweite Europameisterschafts-Titel nach 1968 gewesen. Die Aufstellungen für diesen denkenswürdigen Abend sahen so aus:

Italien startete in Kiew mit folgender Aufstellung ins Finale:

Buffon

Abate, Barzagli, Bonucci, Chiellini

Pirlo, Marchisio, De Rossi, Montolivo

Cassano, Balotelli

Der Titelverteidiger aus Spanien spielte so anfangs:


Casillas

Arbeloa, Piqué, Ramos, Alba

Busquets, Xavi, Alonso

Iniesta, Silva, Fabregas

Coupe Henri Delaunay (zweite und neue Version von 2006)

Coupe Henri Delaunay
(zweite und neue Version von 2006)


Spielzusammenfassung der EM 2012

Die Spanier haben den besseren Start hingelegt. Ramos und Xavi vergaben gute Chancen, dann traf David Silva nach einer herrlichen Kombination zum 1:0. Der Treffer fiel nach 14 Minuten. Auch nach einer halben Stunde gaben die Iberer den Ton an und spielten auf das zweite Tor, und nach 41 Minuten brachte Jordi Alba nach einem wundervollen Pass von Xavi die Spanier 2:0 in Front.

Auch nach der Pause dominierte die spanische Auswahl das Spiel und nach der Auswechslung vom kurz zuvor eingewechselte Italiener Thiago Motta der mit in einer Verletzung den Platz verlassen überrante die spanische Nationalmannschaft die italienische Nationalmannschaft,da Trainer Cesare Prandelli schon drei Mal gewechselt hatte und so die Italiner nur noch zu zehnt spielen konnten.

In der 84 Minute taucht der zuvor 9 Minuten eingewechselte Spieler Fernando Torres frei vor Buffon auf und trifft zum 3:0. Nach einer für ihn schlimmen Saison steht er nun in wenigen Minuten als Champions-League-Sieger und Europameister da. Und es wird noch besser: Torres ist der einzige Spieler, der jemals in zwei EM-Finals jeweils ein Tor geschossen hat. Und wäre das nicht genug gewesen trifft Mata zum 4:0 – nach Zuspiel von Torres in der 88. Minute.

Damit stellte Mata den höchste Finalsieg in der EM-Geschichte der deutsche EM Elf 1972 gegen die Sowjetunion ein. Und hätte das nicht schon gereicht wird Fernando Torres offiziell Torschützenkönig des Turniers mit drei Treffern.

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